Wie viel Liquidität ist bei einem offenen Immobilienfonds empfehlenswert?

23.05.2019

Die Nachfrage nach Immobilieninvestments ist ungebrochen, wie sich im Mittelzufluss offener Immobilienfonds (OIF) im Jahr 2018 widerspiegelt: Mit rund 6,6 Milliarden Euro pumpten die Anleger eine ähnlich beeindruckende Summe in deutsche OIF wie im Vorjahr. Angesichts der erhitzten Immobilienmärkte fällt es den Fondsmanagern allerdings nicht leicht, für das ganze Geld auch lukrative Investitionsmöglichkeiten zu finden. Als Folge daraus steigt die Liquiditätsquote der Fonds. Das brachliegende und daher praktisch unverzinste Kapital verwässert aber die Gesamtrendite, was den Anlegern nicht schmecken kann.

Wie viel Liquidität vertretbar und gut ist, hat das auf das Segment spezialisierte Berliner Analysehaus Scope errechnet. Die Regel „Je weniger, desto besser“ lässt sich hier nicht anwenden, denn zum einen müssen Mittel für Kaufgelegenheiten vorhanden sein, zum anderen kann es immer passieren, dass Anleger nennenswert Gelder abziehen. Liegt dann zu wenig Liquidität vor, droht eine Schließung des Fonds. Die Scope-Analysten differenzieren zwischen vor und nach Einführung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) 2013 aufgelegten Fonds. Die älteren brauchen mehr Liquidität, da nach damals geltendem Recht höhere kurzfristige Mittelabflüsse möglich sind. 15 bis 20 Prozent halten die Studienautoren für günstig. Bei jüngeren Fonds lassen sich die Mittelabflüsse besser voraussehen, deshalb seien hier 5 bis 10 Prozent angemessen.

Wer sich allerdings nicht mit 2 bis 3 % Gesamtertrag pro Jahr, wie es bei den meisten offenen Immobilienfonds seit Jahren der Fall ist, zufrieden geben will, dem kann ich eine ganz ähnliche Anlagemöglichkeit empfehlen:

Folgende Vorteile hat diese gegenüber offenen Immobilienfonds:

  • vergleichbarer Anlageschwerpunkt (überwiegend Gewerbeimmobilien (Büro, Hotels, Einzelhandel, Logistik, Pflegeheime, etc.)
  • höhere Investitionsquote (mehr Immobilien je investiertem Euro)
  • breitere Streuung (ca. 400 Objekte) als jeder mir bekannte offene Immobilienfonds
  • Vermietungsquote ca. 98 % und damit höher als die allermeisten offenen Immobilienfonds
  • jährliche Ertragsausschüttungen i.H.v. ca. 5 % und damit schon allein in etwas doppelt so viel, wie der Gesamtertrag bei offenen Immobilienfonds
  • zusätzliche Wertsteigerungspotenziale allein durch interne Tilgungsrendite von 5 % und damit weniger abhängig von der allgemeinen Immobilienpreisentwicklung als offene Immobilienfonds
  • damit zu erwartender Gesamtertrag, der in etwa 3 bis 4 mal höher liegt als der Durchschnitt der offenen Immobilienfonds ermöglicht
  • über 25-jährige Erfolgsgeschichte mit transparenten und testierten Ergebnisnachweisen
  • aus meiner Überzeugung: deutlich sicherer, um ein Vielfaches renditestärker und im Zweifelsfall schneller verfügbarer

Sie haben Interesse – dann kontaktieren Sie mich für weitergehende Informationen.

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