Immobilienfonds verloren durch Finanzkrise im Schnitt 22 Prozent

31.05.2018

Die Finanzkrise von 2008 schlug bei den offenen Immobilienfonds heftig ins Kontor. 18 in Deutschland erhältliche Fonds mussten damals geschlossen werden, das betroffene Vermögen belief sich auf circa 26 Milliarden Euro. Seitdem werden die Assets abgewickelt – mit unterschiedlichem Erfolg.

Die Ratingagentur Scope hat nun die bisherigen Ergebnisse der Portfolioverkäufe unter die Lupe genommen. Ein einziger Fonds schaffte ein Plus von 0,3 Prozent, alle anderen weisen rote Zahlen auf. In der Spitze beträgt das Minus 55 Prozent. Im Schnitt verloren die Anleger zwischen dem 30. September 2008 und dem 5. März dieses Jahres rund 22 Prozent. Die großen Unterschiede gehen unter anderem auf verschiedene Kreditquoten und Startzeitpunkte zurück; manche Fonds wurden in einer Hochpreisphase aufgelegt.

Dessen ungeachtet kommen die aktuellen Immo-Fonds kaum noch damit hinterher, die ihnen zufließenden Gelder in aussichtsreiche Objekte zu investieren. Einige mussten daher unlängst die Annahme weiteren Anlagekapitals aussetzen.

Viel erfolgreicher hingegen entwickelten sich auch in dieser Zeit die von mir empfohlenen Zweitmarktbeteiligungen. Heute liegen allein die ausschüttungsfähigen Erträge im Durchschnitt etwa doppelt so hoch, wie das Gesamtergebnis bei den offenen Immobilienfonds. Dabei sind Streuung und Vermietungsquote deutlich höher, was die Investition aus meiner Sicht sicherer macht. Das zu erwartende Gesamtergebnis wird über die kommenden Jahre  höchstwahrscheinlich bis zum Vierfachen (pro Jahr!) gegenüber den meisten offenen Immobilienfonds betragen.

Auch die Verfügbarkeit wird gegenüber den neuen Regelungen bei offenen Immobilienfonds besser sein. Alle Aussagen habe ich aus nachvollziehbaren Gründen gezogen. Wer mehr erfahren möchte, kann dies gern bei mir erfahren.

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